Als ich gestern Nacht nicht schlafen konnte, habe ich mich spontan dazu entschlossen, Hummus zu machen. Da ich sowieso Kichererbsen für Falaffel eingewicht hatte, war das kein Problem.
Kichererbsen sind der Hauptbestandteil von Hummus und man hat hier die Wahl zwischen zwei Varianten. Einmal gibt es Kichererbsen in der Dose... diese können sofort weiterverarbeitet werden. Oder man kauft die getrockneten Erbsen, welche zwar einer längeren Vorbereitung bedürfen, aber dafür umgeht man den ganzen Dreck, der Dosenprodukten oft zugesetzt wird. Außerdem gefällt mir die Konsitenz der getrockneten Kichererbsen besser.
1 Dose oder ca.200g getrocknete Kichererbsen
1 EL Tahini (Sesampaste)
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer, Paprika (edelsüß & rosenschaft), ggf. etwas Kreuzkümmel und Kurkuma
1-2 Knoblauchzehen
Gemüse und/oder Brot
Die Vorbereitung des getrockneten Produktes läuft folgendermaßen: Die Erbsen müssen 6-12 Stunden in Wasser eingelegt werden. Es bietet sich natürlich an, das über Nacht zu machen. Dann gießt ihr das alte Wasser ab, füllt die Erbsen in einen Kochtopf, bedeckt sie mit frischem Wasser und laßt sie mind 1 1/2 Std. köcheln (KEIN Salz hinzugeben... ich kann Euch nicht erklären warum, aber das hindert die Kichererbsen am Weichwerden).
Die gekochten Kichererbsen gebt ihr nun in einen Mixer und füllt Wasser (ihr könnt das Kochwasser nehmen) bis zur halben Höhe der Kichererbsen dazu. Außerdem kommen Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Tahini, Knoblauch und Zitronensaft hinzu. Jetzt püriert das Ganze, bis es eine cremige Konsitenz hat (ggf. mehr Wasser hinzugeben). Dann schmeckt euer Werk ab und mixt zum Schluß noch die Petersilie mit unter.
Wer nicht so sehr auf seine Figur achten muß, kann den leckeren Dip mit Brot genießen, aber ich bevorzuge gestifteltes Gemüse, wie z.B. Möhren, Gurke, Radieschen, Paprika oder was immer Euch gut schmeckt!
Speck-Killer
Man darf gespannt sein...
Sonntag, 15. April 2012
Samstag, 14. April 2012
Rückmeldung und Mandelmilch
Nein, ich habe nicht aufgegeben, wie einige von Euch schon befürchtet haben. Ich hatte lediglich eine echt harte Klausur zu bewältigen und dann hab ich erstmal Urlaub auf der grünen Insel gemacht, um Freunde zu besuchen und meinen Umzug zu planen.
Aber jetzt bin ich ja wieder da. In der Zeit in Irland habe ich, dank des furchtbar ungesunden Futters und diverser Pints, die sich wie durch Zauberhand in mein Bäuchlein entleert haben, leider ein Kilo zugenommen, welches ich aber in der knappen Woche, in der ich jetzt schon wieder in Deutschland weile, schon wieder losgeworden bin. Es geht also quasi da weiter, wo ich vor 3 Wochen aufgehört hab. Im Fitness-Studio war ich gestern auch das erste mal wieder, aber der Muskelkater hält sich in Grenzen...
Da ich ja nicht nur Gewicht verlieren, sondern mich auch gesünder ernähren möchte, hab ich in letzter Zeit mal über die Alternativen zu Kuhmilch nachgedacht und endlich mal das erste Experiment gewagt: Ich habe Mandelmilch selbst gemacht. Und das war garnicht so schwer.
Ihr braucht:
200g Mandeln (ganz, mit Schale)
Wasser
ein Sieb
ein dünnes Trockentuch/ ein Käsetuch/ einen feinen Wäschesack
einen Blender
Zuerst werden die Mandeln mit Wasser bedeckt und dann laßt ihr die kleinen Kerlchen mind. 6 Stunden quellen.
Dann schüttet ihr das Wasser ab, gebt die Mandeln zusammen mit einem halben Liter frischem Wasser in den Blender und mixt das Ganze gut durch, so lange bis es keine groben Stückchen mehr gibt.
Nun legt Ihr das Sieb mit dem Tuch aus, haltet das ganze über eine Schale und schüttet die Mandel-Flüssigkeit in das Sieb. Wenn ihr viel Zeit habt, laßt es einfach stehen und wartet bis die Flüssigkeit gefiltert ist. Ansonsten könnt ihr das Tuch auch zu einem kleinen Säckchen formen und die Milch rausquetschen.
Bei bedarf könnt ihr die fertige Milch natürlich noch süßen (ich habe dazu Stevia benutzt).
Abschließend kann ich sagen, daß Mandelmich richtige Milch nie vollkommen für mich ersetzen kann. Besonders pur ist das schon ein großer Unterschied. Aber im Kaffee, um einen Schake zu mixen oder auch zum Kochen, eignet sie sich wunderbar.
Falls Ihr noch eine Videoanleitung wollt schaut doch mal hier rein... oder hier :)
Aber jetzt bin ich ja wieder da. In der Zeit in Irland habe ich, dank des furchtbar ungesunden Futters und diverser Pints, die sich wie durch Zauberhand in mein Bäuchlein entleert haben, leider ein Kilo zugenommen, welches ich aber in der knappen Woche, in der ich jetzt schon wieder in Deutschland weile, schon wieder losgeworden bin. Es geht also quasi da weiter, wo ich vor 3 Wochen aufgehört hab. Im Fitness-Studio war ich gestern auch das erste mal wieder, aber der Muskelkater hält sich in Grenzen...
Da ich ja nicht nur Gewicht verlieren, sondern mich auch gesünder ernähren möchte, hab ich in letzter Zeit mal über die Alternativen zu Kuhmilch nachgedacht und endlich mal das erste Experiment gewagt: Ich habe Mandelmilch selbst gemacht. Und das war garnicht so schwer.
Ihr braucht:
200g Mandeln (ganz, mit Schale)
Wasser
ein Sieb
ein dünnes Trockentuch/ ein Käsetuch/ einen feinen Wäschesack
einen Blender
Zuerst werden die Mandeln mit Wasser bedeckt und dann laßt ihr die kleinen Kerlchen mind. 6 Stunden quellen.
Dann schüttet ihr das Wasser ab, gebt die Mandeln zusammen mit einem halben Liter frischem Wasser in den Blender und mixt das Ganze gut durch, so lange bis es keine groben Stückchen mehr gibt.
Nun legt Ihr das Sieb mit dem Tuch aus, haltet das ganze über eine Schale und schüttet die Mandel-Flüssigkeit in das Sieb. Wenn ihr viel Zeit habt, laßt es einfach stehen und wartet bis die Flüssigkeit gefiltert ist. Ansonsten könnt ihr das Tuch auch zu einem kleinen Säckchen formen und die Milch rausquetschen.
Bei bedarf könnt ihr die fertige Milch natürlich noch süßen (ich habe dazu Stevia benutzt).
Abschließend kann ich sagen, daß Mandelmich richtige Milch nie vollkommen für mich ersetzen kann. Besonders pur ist das schon ein großer Unterschied. Aber im Kaffee, um einen Schake zu mixen oder auch zum Kochen, eignet sie sich wunderbar.
Falls Ihr noch eine Videoanleitung wollt schaut doch mal hier rein... oder hier :)
Donnerstag, 15. März 2012
Exotischer Fischeintopf
Für 4 Personen:
250g Garnelen (geschält und entdarmt)
500g Seelachs (gewürfelt)
1 Zwiebel
2 Paprikaschoten (ich bevorzuge gelb und rot aber das ist Geschmackssache)
3 Tomaten (frisch)
1 Dose Tomaten (klein)
400ml Kokosmilch (light)
1-2 EL Olivenöl
Sambal Oelek und/oder Ajvar
etwas Zitronensaft
3 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer und Paprikapulver (edel-süß)
Reis
Garnelen und Fisch für ca. eine Stunde in Zitronensaft einer Prise Salz und 2 Knoblauchzehen marinieren.
Gemüse kleinschneiden.
Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Fisch und die Garnelen darin ganz kurz anbraten und dann wieder herausnehmen und beiseite stellen. In dem gleichen Fett die Zwiebeln anbraten (ggf etwas Wasser dazugeben). Dann die Paprika und kurz darauf die Tomaten hinzugeben. Mit einem TL Salz, mit Pfeffer und Paprikapulver und Knoblauch würzen. Alles gut durchmengen und nach einiger Zeit die Kokosmilch dazumischen. Etwas Sambal Oelek und/oder scharfes Ajvar dazugeben (aber vorsichtig damit sein) und das Ganze einköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Am Schluß den Fisch und die Garnelen noch eine Minute mitköcheln lassen. Anschmecken und mit etwas Reis servieren. (Wer meint, er müsse ganz auf KH verzichten, kann natürlich auch einfach mehr Gemüse und weniger Kokosmilch verwenden und das Gericht pur essen.)
Guten Mampf!
250g Garnelen (geschält und entdarmt)
500g Seelachs (gewürfelt)
1 Zwiebel
2 Paprikaschoten (ich bevorzuge gelb und rot aber das ist Geschmackssache)
3 Tomaten (frisch)
1 Dose Tomaten (klein)
400ml Kokosmilch (light)
1-2 EL Olivenöl
Sambal Oelek und/oder Ajvar
etwas Zitronensaft
3 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer und Paprikapulver (edel-süß)
Reis
Garnelen und Fisch für ca. eine Stunde in Zitronensaft einer Prise Salz und 2 Knoblauchzehen marinieren.
Gemüse kleinschneiden.
Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Fisch und die Garnelen darin ganz kurz anbraten und dann wieder herausnehmen und beiseite stellen. In dem gleichen Fett die Zwiebeln anbraten (ggf etwas Wasser dazugeben). Dann die Paprika und kurz darauf die Tomaten hinzugeben. Mit einem TL Salz, mit Pfeffer und Paprikapulver und Knoblauch würzen. Alles gut durchmengen und nach einiger Zeit die Kokosmilch dazumischen. Etwas Sambal Oelek und/oder scharfes Ajvar dazugeben (aber vorsichtig damit sein) und das Ganze einköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Am Schluß den Fisch und die Garnelen noch eine Minute mitköcheln lassen. Anschmecken und mit etwas Reis servieren. (Wer meint, er müsse ganz auf KH verzichten, kann natürlich auch einfach mehr Gemüse und weniger Kokosmilch verwenden und das Gericht pur essen.)
Guten Mampf!
Montag, 12. März 2012
Ernährungstagebuch
Grad zu Beginn der Ernährungsumstellung halte ich es für äußerst sinnvoll ein Tagebuch zu führen, um einen Überblick zu behalten, was man denn nun genau zu sich genommen hat. Dieser Überblick hat mir früher vollkommen gefehlt. Über den Tag verteilt, ist mir oft garnicht aufgefallen, wieviel ich schon verputzt habe. Oder mir war nicht klar wieviel Kalorien manche Lebensmittel (z.B. Reis) tatsächlich haben. Und dabei ist es sooo einfach Tagebuch zu führen. Die Webseiten fddb.info und yazio.de bieten diese Anwendung kostenlos an.
Ich verwende momentan das fddb-Tagebuch, da die Datenbank bislang noch um einiges umfangreicher ist, als die des Konkurrenten. Es gibt auch eine dazugehörige App, die es möglich macht, auch wenn man unterwegs ist, ganz einfach Nährwerte zu kontrollieren und Mahlzeiten einzutragen.
Yazios Stärken sind eher die vielen Artikel, rund um die Themen Ernährung und Sport. Das Ernährungslexikon ist vor allem für Einsteiger sehr nützlich...
Wer sich also einen Überblick über sein Essverhalten verschaffen möchte, ohne die Hälfte des Tages damit zu verbringen Tabellen zu durchforsten und zu rechnen oder wer ein paar Hinweise zur gesunden Ernährung sucht, kann ja mal reinschauen....
Sobald die fiese Spanisch-Klausur hinter mir liegt, werd ich euch die beiden Seiten mal ausführlicher vorstellen.
Wer von Euch hat denn schon Erfahrung mit einer oder mit beiden Seiten?
Ich verwende momentan das fddb-Tagebuch, da die Datenbank bislang noch um einiges umfangreicher ist, als die des Konkurrenten. Es gibt auch eine dazugehörige App, die es möglich macht, auch wenn man unterwegs ist, ganz einfach Nährwerte zu kontrollieren und Mahlzeiten einzutragen.
Yazios Stärken sind eher die vielen Artikel, rund um die Themen Ernährung und Sport. Das Ernährungslexikon ist vor allem für Einsteiger sehr nützlich...
Wer sich also einen Überblick über sein Essverhalten verschaffen möchte, ohne die Hälfte des Tages damit zu verbringen Tabellen zu durchforsten und zu rechnen oder wer ein paar Hinweise zur gesunden Ernährung sucht, kann ja mal reinschauen....
Sobald die fiese Spanisch-Klausur hinter mir liegt, werd ich euch die beiden Seiten mal ausführlicher vorstellen.
Wer von Euch hat denn schon Erfahrung mit einer oder mit beiden Seiten?
Samstag, 10. März 2012
Erste Erfolge!
Gestern bin ich vor Freude aus der Buchse gesprungen! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Seit 8 Jahren hatte ich Kleidergröße 48! Und in Hosen war selbst das manchmal recht eng.
Gestern wollte ich mir eine neue Hose kaufen und habe in eine 46 gepaßt! Und die war sogar "slim cut"! Lange Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt stolze Besitzerin von zwei neuen Jeans und einem wunderschönen Tunikakleid in SECHSUNDVIERZIG ;-)
Gestern wollte ich mir eine neue Hose kaufen und habe in eine 46 gepaßt! Und die war sogar "slim cut"! Lange Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt stolze Besitzerin von zwei neuen Jeans und einem wunderschönen Tunikakleid in SECHSUNDVIERZIG ;-)
Donnerstag, 8. März 2012
Zumba
So, ich hab's ausprbiert und es ist echt nicht meins! Positiv fand ich, daß es wiklich ein gutes Training ist. Ich wurde konditionsmäßig gut gefordert und die Beinmuskeln wurden auch trainiert (wenn man meinem Muskelkater glauben darf), aber diese aufgezwungene positive Stimmung und das alberne Arschgewackel sind einfach nur nervig. Und ich bin halt echt ein Koordinationsversager. Naja, jetzt hab ich den Kurs bis zum Sommer bezahlt (waren ja nur 15€) und werd wohl noch das eine oder andere mal hingehen.
Mittwoch, 7. März 2012
Shirataki - die 3.
Heute hab ich die etwas dickere und günstigere Variante
ausprobiert und war ebenso begeistert. Ich hatte etwas Angst, daß sie
zu gummi-artig sein könnten, aber das hat sich als unbegründet
rausgestellt. Erstmal habe ich die Nudeln wie gewohnt abgewaschen und
dann in folgendem Rezept verarbeitet:
300g Hähnchenbrust (oder Bällchen, geformt aus Geflügelhack, Salz, Pfeffer & 1/2 eingeweichten Brötchen)
1 TL Sambal Oelek
1 große Knoblauchzehe (gepresst)
1 Zwiebel
1 Paprikaschote (rot oder gelb)
150 ml Orangensaft
150 ml Kokosmilch
5 EL Sojasauce
Paprikapulver (edelsüß)
Currypulver
Salz und Pfeffer (am besten schwarz und frisch gemahlen)
1TL Oliven oder Rapsöl (natürlich könnt ihr jedes Öl nehmen, aber ich bevorzuge die gesünderen Varianten)
Fleisch würfeln, mit 1 EL Sojasauce mischen und eine Stunde lang marinieren.
Zwiebel und Paprika kleinschneiden. Fleisch in Öl anbraten, kurz darauf Zwiebeln und Paprika hinzufügen. Mit Sambal, etwas Salz, Pfeffer, Currypulver und viel Paprika würzen.
Orangensaft, 4 EL Sojasauce und Knoblauch mischen und damit das Hähnchen ablöschen. Kokosmilch unterrühren. (An diesem Punkt habe ich die Nudeln auch dazugegeben).
Das Ganze zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen. Abschmecken...fertig :-)
Die Nudeln haben Ganz hervorragend gepaßt, aber auch Reis oder Couscous schmecken sehr gut dazu.
Guten Mampf!
300g Hähnchenbrust (oder Bällchen, geformt aus Geflügelhack, Salz, Pfeffer & 1/2 eingeweichten Brötchen)
1 TL Sambal Oelek
1 große Knoblauchzehe (gepresst)
1 Zwiebel
1 Paprikaschote (rot oder gelb)
150 ml Orangensaft
150 ml Kokosmilch
5 EL Sojasauce
Paprikapulver (edelsüß)
Currypulver
Salz und Pfeffer (am besten schwarz und frisch gemahlen)
1TL Oliven oder Rapsöl (natürlich könnt ihr jedes Öl nehmen, aber ich bevorzuge die gesünderen Varianten)
Fleisch würfeln, mit 1 EL Sojasauce mischen und eine Stunde lang marinieren.
Zwiebel und Paprika kleinschneiden. Fleisch in Öl anbraten, kurz darauf Zwiebeln und Paprika hinzufügen. Mit Sambal, etwas Salz, Pfeffer, Currypulver und viel Paprika würzen.
Orangensaft, 4 EL Sojasauce und Knoblauch mischen und damit das Hähnchen ablöschen. Kokosmilch unterrühren. (An diesem Punkt habe ich die Nudeln auch dazugegeben).
Das Ganze zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen. Abschmecken...fertig :-)
Die Nudeln haben Ganz hervorragend gepaßt, aber auch Reis oder Couscous schmecken sehr gut dazu.
Guten Mampf!
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